Pogromgedenken 2025
Am 9. November 2025 gedachten etwa 150 Menschen der Opfer während der Reichspogromnacht und der Zeit des Nationalsozialismus. Ein kleines Theaterstück lud dazu ein, nachdenklich zu machen und sich auf das Positive unserer Gesellschaft zu besinnen: Menschenwürde, Zuversicht, Verschiedenheit.
Die Zeit des Nationalsozialismus war eine Etappe der Deutschen Geschichte, in welcher Menschen instrumentalisiert wurden, anderen Menschen großes Leid anzutun. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zeigte die Schreckensherrschaft ihre ganzen Ausmaße, Synagogen brannten, Menschen wurden aufgrund ihres Glaubens oder anderer lebensweltlich, für das NS-Regime nicht in derer „Menschenbild“ passender Faktoren verschleppt, gedemütigt und schlussendlich auch vernichtet. Das Herannahen der dunkelsten Zeit der Deutschen Geschichte wurde in den Anfängen bagatellisiert und verharmlost. Sich an Opfer zu erinnern, den Finger in die Wunde zu legen und sich zu fragen, welche Zukunft wir uns alle gemeinsam wünschen, sollte gerade in einer Zeit wie der heutigen ein großes Anliegen sein.
Quelle: Adam, Kron (Stadt Spremberg/Grodk)
Eine Ausstellung zu Menschen, welche in der NS-Zeit verfolgt, gedemütigt und hingerichtet wurden, findet im Rathaus einen würdigen Platz und kann noch bis Ende Dezember 2025 begutachtet werden. Für alle diese Menschen wurde bereits je ein Stolperstein in der Innenstadt gelegt. Diese Denkmäler dienen als Orte des Erinnerns.

Quelle: Kron (Stadt Spremberg/Grodk)







