Widerständische Punk-Frauen in der DDR

Tanz auf dem Vulkan – Lesung in der St.Michael-Kirche 

Am Sonntag, 05.07.2026 um 16 Uhr kamen über 60 Menschen zusammen.

In der DDR war Punksein kein Lifestyle. Es war Widerstand. Wer anders aussah, wurde Staatsfeind. Erich Mielke erklärte 1983 mit dem Befehl „Härte gegen Punk” Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren offiziell zum Feindbild des Staates.

Verhaftungen. Körperliche Gewalt. Stasi-Akten. Zwangseinweisungen. Punk-Frauen traf es noch härter – ihnen wurde gedroht, ihre Kinder wegzunehmen.

Und trotzdem: Musik, Gemeinschaft, Freiheit – erkämpft gegen ein System, das jeden Andersdenkenden zersetzen wollte. Diese Punks haben für Freiheit und Würde eingestanden – in einer Zeit, in der beides täglich auf dem Spiel stand.

Warum das heute wichtiger denn je ist? Weil Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Wer Geschichte kennt, erkennt Gefahren früher. Und handelt.

Diese Geschichte gehört nicht vergessen.